Bundesweites Treffen der Lokalgruppen in Erfurt
Thema: marshallplan
von depod 15. April 2008
Auf einem bundesweiten Treffen vom 18. bis 20. April in Erfurt beraten die Lokalgruppen aus der Bundesrepublik über ihre zukünftige Organisationsstruktur. Eine demokratische Organisation soll einen stabilen Rahmen für die künftige Arbeit bilden. In der Diskussion ist die Bildung eines Netzwerkes für Öko Soziale Entwicklung, das den Bezug zwischen globalen Rahmenbedingungen und der aktuellen politischen Diskussion in Deutschland herstellt. Zentraler Punkt ist eine Diskussion mit Franz Josef Radermacher.
Das Treffen wird von der Stadt Erfurt unterstützt, die auch kostenlos die Räume zur Verfügung stellt. Am Samstag Nachmittag wird die Gruppe in der Thüringer Staatskanzlei empfangen und im Gebäude einen “historischen Rundgang” erleben dürfen. Herrn Ministerpräsidenten Althaus, selbst seit Jahren Unterstützer der Global Marshall Plan Initiative und Erstunterzeicher der “Stuttgarter Erklärung” von Oktober 2003, und Herrn Oberbürgermeister Althaus gebührt für diese Beiträge zu dem Bundestreffen besonderer Dank .
Das Treffen findet statt in der Kleinen Synagoge, An der Stadtmünze 4/5, Erfurt (hinter dem Rathaus am Fischmarkt).
Wer sich noch kurzfristig anmelden möchte, kann dies bei der GMPI Thüringen mit einer email an marshallplan@email.de oder telefonisch unter 0361-5507 3216.
Aus der Einladung der GMPI-Landesgruppe Thüringen:
Liebe Freunde und Unterstützer/ -innen der Global Marshall Plan Initiative in Deutschland!
Nach mehreren Jahren einer erfolgreichen Entwicklung der Global Marshall Plan Initiative nicht nur in der Tiefe der Inhalte, sondern auch in der Breite der Bewegung, scheint es an der Zeit, dass sich die lokalen und regionalen Gruppen der GMPI in Deutschland mit einer eigenständigen Struktur in die Initiative einbringen und ihrer Arbeit neue Impulse verleihen. Wie, das soll auf einem bundesweiten Treffen am Wochenende 18. bis 20. April in Erfurt diskutiert und vereinbart werden, um eine möglichst einvernehmliche und zukunftsfeste Lösung zu finden..
Soll sich ein zivilgesellschaftliches Netzwerk für eine ÖkoSoziale Entwicklung (ÖSE) aktiv, offensiv und integrativ in die politische Diskussion auf allen Ebenen einmischen oder beschränken wir uns auf die Koordination untereinander? Wie soll eine Bundesorganisation aussehen, welche Wünsche gibt es und was streben wir an? Wie demokratisch und wie verbindlich sollen die Rahmenbedingungen sein? Wie müssen sie aussehen, damit wir rechtsfähig sind und als gemeinnützig anerkannt werden? Und wie fügt sich das Ganze in die Global Marshall Plan Initiative ein? All diese Fragen werden mit dem Wunsch nach einer von allen getragenen Lösung zur Diskussion stehen.
Professor Franz Josef Radermacher wird die Notwendigkeit und Chancen einer ÖkoSozialen Entwicklung im Kontext von Globalisierung und „Brasilianisierung“ darstellen und den Vorschlag für eine neue Governance Struktur der GMPI erläutern. Anschließend plädiert Michael Fromm, frischgebackener Leiter der Akademie Heiligenfeld für eine zivilgesellschaftliche Organisation auf Bundesebene. Mit Prof. Radermacher und Josef Riegler , dem „Erfinder“ der Ökosozialen Marktwirtschaft , sowie Frithjof Finkbeiner, dem Internationalen Koordinator, sind alle Mitglieder des Steering Committee eingeladen.

